Hey, ich bin Alice ich kann schreiben, musizieren, forschen und beraten… produzieren, performen, erkunden und vermitteln. Indem ich Menschen dabei unterstütze, sich zu verwirklichen, kann ich nachhaltiger wirken.
Musikerin: Seit über zehn Jahren schreibe ich meine eigenen Songs und habe vor zwei Jahren begonnen, mir Ableton Live anzueignen. Seitdem produziere ich eine Mischung aus Break Beat, Electro und RnB. Vor einem halben Jahr entstand gemeinsam mit einem befreundeten Bassisten und Produzenten das Projekt dasRaum, und wir arbeiten derzeit an unserer ersten EP. Zudem bin ich Leadsängerin und Texterin der Punkband DieAsseln, die am 05.12.2024 ihr Album Hallo Deutschland veröffentlicht. Als DJ lege ich eine Mischung aus Electro, UK Garage, Techno und HipHop auf und nehme das Mikro in die Hand und integriere Live-Rap in meine Sets mit aitch. Spielen dürfte ich u.a. im ://about blank Berlin, PAL Hamburg, TES club in Tiflis/ Georgien.
Dipl. Projekt- und Veranstaltungsmanagerin: Als Arbeiterkind aus prekären Verhältnissen habe ich im Alter von 15 Jahren erste Jobs in der Gastronomie ausüben müssen und habe in verschiedenen Restaurants und Bars aber auch Hotels gearbeitet. Diese Tätigkeiten habe ich ohne Ausbildung teilweise professionalisiert und mich auf operatives Management spezialisiert und an dem Privatinstitut Deutsche POP den Ausbildungsgang Projektmanagement abgeschossen. Heute unterstütze ich das DIY-Label, Event- und DJ-Kollektiv action replay codes aus Hamburg, befreunde artists und den Nachwuchs.
B.A. Sozialpädagogik&Politikwissenschaften mit Schwerpunkt auf Bildungswissenschaften, Didaktik (Lehre) und Ungleichheitsforschung und Seminarleiterin (zertifiziert) Themen: Cyber-Mobbing, Selbstwert, Umgang mit Stress, Sensibilität mit Schwerpunkt auf Kunst- und Kulturschaffende. Aktuell betreue ich ein Projekt als Musikpädagogin und biete jungen Menschen einen Raum, um sich kreativ zu entfalten und gleichzeitig präventiv mit dem Thema Sucht umzugehen. Bei mir kannst du mit deiner Band proben, Musikunterricht nehmen oder neue Instrumente ausprobieren.
Zu meiner Haltung! Wir können im Einzelfall nie wissen, welche Absichten und Motive eine Person hat, denn Kommunikation ist unterbestimmt. Ich kann beobachten, wie sich jemand verhält oder hören, was gesagt wird, jedoch ist unsere Beurteilung dessen, erstmal nur eine Vermutung. Nur durch den Dialog, eine aufrichtige Beziehung sowie die Dekonstruktion der eigenen Annahmen kann Hilfe professionell wirken. Innerhalb der Sozialpädagogik und ihrer Praxis haben wir, in Wechselwirkung verschiedener Herausforderungen, häufig eher ein Distanzproblem.
Liebe verbindet. Sie schafft Vertrauen, ermöglicht Vergebung und lässt uns erkennen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Sie ist kein Besitz, sondern Haltung, die Offenheit und Mitgefühl hervorbringt. Liebe löst Konflikte nicht durch Kontrolle, sondern durch Verständnis und Akzeptanz.
Neugier treibt uns voran. Sie ist der Motor jeder Entdeckung, jeder Veränderung und jedes Wachstums. Neugier erlaubt uns, die Welt mit frischen Augen zu sehen, Altes infrage zu stellen und neue Wege zu gehen. Sie öffnet Türen, die Angst verschließt, und schenkt uns die Fähigkeit, das Unbekannte willkommen zu heißen.
Radikale Ehrlichkeit ist nicht nur Mut, sondern ein Weg, das Leben in seiner Fülle zu spüren. Loyalität wir zu oft mit blinder Zugehörigkeit verwechselt und schafft Raum für Spaltungen. Menschen halten an Gruppen, Ideologien oder Konsummustern fest, um Sicherheit zu finden – und verstärken dadurch Unterschiede statt Verbindungen. Diese Fixierung auf äußere Zugehörigkeiten verschleiert die eigentlichen Konflikte in uns selbst. Statt die Ursachen für Unzufriedenheit zu hinterfragen, suchen wir Ablenkung: Wir kaufen, sammeln, trainieren, verändern Oberflächen.
Angstgeleiteter Aktionismus schafft keinen Fortschritt. Im Gegenteil: Er vertieft Abhängigkeiten und entfremdet uns von dem, was wirklich zählt – einer bewussten Auseinandersetzung mit uns selbst und unserer Umwelt. Radikale Ehrlichkeit eröffnet den Raum, in dem Liebe und Neugier ihre volle Kraft entfalten können. Wo die Masken fallen, entsteht die Freiheit, mit offenem Herzen und wachsendem Geist auf die Welt zuzugehen.
Authentizität beginnt mit dem Mut, Nein zu sagen – zu Erwartungen, die nicht den eigenen Werten entsprechen, und zu Beziehungen, die uns formen wollen, statt uns wachsen zu lassen. Grenzen setzen bedeutet nicht, andere auszuschließen, sondern den eigenen Raum zu wahren. Dieser Akt der Abgrenzung fordert Mut, weil er uns verletzbar macht und Konflikte provozieren kann. Doch gerade diese Verletzbarkeit stärkt unsere Verbindung zur eigenen Wahrheit. Indem wir Grenzen bewusst ziehen, lernen wir, uns selbst ernst zu nehmen, und schaffen die Grundlage für echte, respektvolle Beziehungen. Authentizität entsteht, wenn wir bereit sind, uns selbst treu zu bleiben, auch wenn es unbequem ist.
Loyalität bindet oft an Gewohnheiten oder Erwartungen, während radikale Ehrlichkeit das Leben in seiner Essenz freilegt. Für Kunstschaffende ist sie unverzichtbar: Sie bedeutet, sich selbst treu zu bleiben, statt Kompromisse einzugehen, die den eigenen Ausdruck verwässern. Ehrlichkeit schafft Tiefe, nicht nur im Werk, sondern auch in der Verbindung zur Welt. Sie führt zu Resonanz – einer echten Beziehung zwischen Innen und Außen, die Wachstum ermöglicht. Individuen, die ihre eigenen Wege konsequent gehen, öffnen Räume für neue Begegnungen und inspirieren andere, ebenfalls authentisch zu sein.
2025